Als Grundschülerin habe ich bereits mit einfachen Tätigkeiten in der Gastronomie mein Taschengeld aufgebessert. So fing alles an. Bis heute bin ich glücklich in der Gastronomie. Ich liebe, was ich tue. Es ist die Arbeit mit Menschen, die mir außerordentlich großen Spaß macht. Es ist die Vielfalt der Branche und es begeistert mich, dass wir als Gastronomie in der Lage sind, in der Gesellschaft Trends zu setzen.
Die Gastronomie war seit jeher ein Teil des Sozialgefüges in seiner Nachbarschaft. Leider ist dieses selbstverständliche Eingebundensein in den Ort oder die Stadt in den letzten Jahren immer mehr verloren gegangen. Betriebe mussten aus verschiedenen Gründen schließen.
Ein Salat darf im Restaurant nicht höher besteuert werden, als im Supermarkt, nur weil er von einem Menschen serviert wird. Es ist eine Frage der Chancengleichheit. Die jetzige Situation ist eine politisch gesteuerte Wettbewerbsverzerrung. Ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der To Go und pick up keine Relevanz hatten. Heute steht alles miteinander in Konkurrenz. Es wird Zeit, die Gastronomie nicht mehr länger zu benachteiligen.
„Ein Salat darf im Restaurant nicht höher besteuert werden als im Supermarkt, nur weil er von einem Menschen serviert wird.“"
— Eva Herrmann – The Hospitality Experience GmbH