{"id":9253,"date":"2024-05-27T10:00:18","date_gmt":"2024-05-27T08:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/?p=9253"},"modified":"2024-05-27T10:00:18","modified_gmt":"2024-05-27T08:00:18","slug":"haushaltsdefizit-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2024\/05\/27\/haushaltsdefizit-2025\/","title":{"rendered":"H\u00f6heres Haushaltsdefizit 2025 l\u00e4sst Umsatzsteuer-Erh\u00f6hung f\u00fcr Hotels und Freizeiteinrichtungen in den Fokus r\u00fccken\u00a0\u2013 Branchen\u00fcbergreifende Awareness-Kampagne startet im Juni\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><em><em><em>Gastwelt-B\u00fcndnis sammelt weiter Kampagnengelder \u2013 DZG: Jetzt pr\u00e4ventiv und gemeinsam handeln<\/em><\/em><\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neueste Steuersch\u00e4tzung hat das Haushaltsloch des Bundes im kommenden Jahr auf \u00fcber 35 Milliarden Euro anwachsen lassen (plus elf Milliarden). Vor diesem Hintergrund hat das Handelsblatt Ende April bereits eine m\u00f6gliche \u201eSparliste\u201c ver\u00f6ffentlicht, auf der auch die Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer in der Beherbergungsbranche auf 19 Prozent vorgesehen ist. Deshalb wirbt die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) eindringlich f\u00fcr eine gemeinsame und branchen\u00fcbergreifende Kampagne, um den drohenden Steuerschock 2025 f\u00fcr die Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice, Freizeitwirtschaft) abzuwenden zu k\u00f6nnen.&nbsp;<strong>\u201eAngesichts der neuen Zahlen, dem starren Festhalten an der Schuldenbremse sowie den gleichzeitig aufzuwendenden Investitionen in die Bundeswehr und \u00e4u\u00dfere Sicherheit, wird die Ampel-Regierung im kommenden Jahr die Steuern massiv erh\u00f6hen und Subventionen unerbittlich streichen m\u00fcssen.&nbsp;<\/strong>Alles andere ist rechnerisch kaum m\u00f6glich\u201c, so die Einsch\u00e4tzung von DZG-Pr\u00e4sidenten Gerhard Bruder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So kursieren in Berlin Sparideen wie z.B. die im Handelsblatt ver\u00f6ffentlichte&nbsp;<strong>Erh\u00f6hung der Umsatzsteuer f\u00fcr Hotels sowie Freizeiteinrichtungen und die Abschaffung der steuerfreien Zuschl\u00e4ge auf Sonn-, Feiertags- und -Nachtarbeit.<\/strong>&nbsp;Im Falle der Umsetzung auch nur einer der drei Punkte k\u00f6nnte dies f\u00fcr den angeschlagenen Dienstleistungssektor Gastwelt eine zu gro\u00dfe wirtschaftliche Herausforderung darstellen und vor allem mittelst\u00e4ndische Betriebe noch weiter unter Druck setzen. Bruder: \u201eWir m\u00fcssen jetzt gemeinsam handeln, alles andere w\u00e4re \u2013 politisch gesehen \u2013 russisches Roulette.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Schulterschluss mit vielen Verb\u00e4nden und Organisationen startet die DZG daher Mitte Juni&nbsp;<strong>eine deutschlandweite Image- und Awareness-Kampagne.&nbsp;<\/strong>\u201eDaf\u00fcr konnten wir in nur acht Tagen bereits 230.000 Euro sammeln. Unterst\u00fctzer wie der Freizeitparkverband, Allg\u00e4u Top Hotels, Areas, Motel One, HKI, Althoff Hotels, Dorint, Center Parks, Steigenberger, Chefs Culinar u.a. formieren sich fest entschlossen sich gegen diese Sparziele und setzen sich jetzt f\u00fcr mehr Aufmerksamkeit der zweitgr\u00f6\u00dften deutschen Dienstleistungssektors ein. Hier brauchen wir jetzt jede weitere Unterst\u00fctzung aus allen Teilen der Gastwelt, um m\u00f6glichst laut und positiv auf uns aufmerksam zu machen\u201c, so Bruder weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Dorint-Aufsichtsratschef Dirk Iserlohe w\u00fcrden die diskutierten Sparma\u00dfnahmen f\u00fcr die deutsche Hotellerie nicht nur eine massive Wettbewerbsverzerrung innerhalb Europas bedeuten, sondern auch die Margen weiter verknappen sowie die Verf\u00fcgbarkeit potenzieller G\u00e4ste und qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte verringern. \u201eAuch ist mit einer weiteren Ver\u00f6dung der Innenst\u00e4dte zu rechnen, das m\u00fcssen wir unbedingt verhindern\u201c, so der Vorsitzende des DZG-Wirtschaftsausschusses.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Iserlohe hatte j\u00fcngst auch pers\u00f6nlichen Kontakt mit Bundesfinanzminister Christian Lindner. Dieser habe ihm glaubhaft versichert, dass die FDP selbst die im Handelsblatt diskutierten Sparvorschl\u00e4ge nicht umsetzen wolle. \u201eNach den Erfahrungen mit der Umsatzsteuer auf Speisen und den neuen ern\u00fcchternden Zahlen bei der Steuersch\u00e4tzung 2025 sollten wir bei diesem Thema aber skeptisch bleiben, zumal zwei weitere Parteien beim Haushalt ein gewichtiges Wort mitreden werden\u201c, betont der K\u00f6lner Unternehmer. \u201eDer Bundeskanzler hatte schon einmal in Sachen Gastronomie Mehrwertsteuererh\u00f6hung sein Wort gebrochen\u201c, so Iserlohe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die neue Kampagne auf m\u00f6glichst breite Beine zu stellen, hat die DZG j\u00fcngst alle 80 im Berliner Lobbyregister eingetragenen politischen Verb\u00e4nde zu zwei Informations-Calls eingeladen. Flankierend wurden auch alle 17 DEHOGA-Landesverb\u00e4nde zu einer separaten Videokonferenz einladen, um die Kampagne m\u00f6glichst in alle Teile Deutschlands zu tragen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weitere Informationen zur Initiative und der M\u00f6glichkeit, die Kampagne finanziell zu unterst\u00fctzen, gibt es auf:&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/kampagne\/haushalt\/\"><strong>https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/kampagne\/haushalt\/<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastwelt-B\u00fcndnis sammelt weiter Kampagnengelder \u2013 DZG: Jetzt pr\u00e4ventiv und gemeinsam handeln Die neueste Steuersch\u00e4tzung hat das Haushaltsloch des Bundes im kommenden Jahr auf \u00fcber 35 Milliarden Euro anwachsen lassen (plus elf Milliarden). 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