{"id":8266,"date":"2024-05-06T11:00:25","date_gmt":"2024-05-06T09:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/?p=8266"},"modified":"2024-05-06T11:00:25","modified_gmt":"2024-05-06T09:00:25","slug":"bundeshaushalt-2025-reduzierte-hotel-umsatzsteuer-und-steuerfreie-zuschlaege-stehen-auf-dem-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2024\/05\/06\/bundeshaushalt-2025-reduzierte-hotel-umsatzsteuer-und-steuerfreie-zuschlaege-stehen-auf-dem-spiel\/","title":{"rendered":"Bundeshaushalt 2025: Reduzierte Hotel-Umsatzsteuer und steuerfreie Zuschl\u00e4ge stehen auf dem Spiel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sparpl\u00e4ne des Finanzministeriums beinhalten massiven Sprengstoff \u2013 Schnelle und professionelle Antwort notwendig \u2013 DZG pr\u00fcft branchen\u00fcbergreifende Kampagne<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bundesfinanzministerium hat in der vergangenen Woche eine interne Liste mit \u00fcber 20 Vorschl\u00e4gen zum Abbau von \u201eSubventionen&#8220; in H\u00f6he von neun Milliarden Euro vorgelegt, \u00fcber die mehrere Medien berichtet haben. Mit den Sparvorschl\u00e4gen soll ein Teil der prognostizierten L\u00fccke im n\u00e4chsten Bundeshaushalt in H\u00f6he von 25 Milliarden Euro geschlossen werden. <strong>Zwei der aufgef\u00fchrten Ideen betreffen direkt den Dienstleistungssektor Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Catering und Foodservice) und w\u00fcrden im kommenden Jahr enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten sowie die Mitarbeiterabwanderung massiv bef\u00f6rdern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Liste gibt es und es handelt sich um einen Testballon des Ministeriums, um zu schauen, wie die Koalition und betroffenen Branchen darauf nun reagieren. Das wurde mir am Donnerstag von hochrangigen Finanz-Beamten best\u00e4tigt\u201c, so der Vorstandssprecher der Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG), Dr. Marcel Klinge. Aus Sicht des ehemaligen Bundestagsabgeordneten <strong>stehe die Ampel-Regierung vor dem schwierigsten Bundeshaushalt der vergangenen Jahrzehnte. <\/strong>Daher m\u00fcsse man die Sparvorschl\u00e4ge auch sehr ernst nehmen und entsprechend schnell und professionell darauf reagieren, betont Klinge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkret k\u00f6nnte die Umsatzsteuer auf Beherbergungsleistungen wieder von sieben auf 19 Prozent steigen und die Steuerbefreiung auf Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschl\u00e4ge entfallen. Davon erhofft sich das Finanzministerium Einsparungen von \u00fcber zwei Milliarden Euro. \u201e<strong>Aus unserer Sicht k\u00f6nnten wir vor allem den reduzierten Hotel-Mehrwertsteuersatz verlieren, da bei den steuerfreien Zuschl\u00e4gen auf Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit deutlich mehrere Branchen wie Pflege, Verkehr und Gesundheitswesen betroffen sind<\/strong>. Der SPD ist dieses spezielle Thema traditionell wichtig, Hotels hingegen weniger\u201c, zeigt sich Klinge alarmiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor diesem Hintergrund sei es zwingend notwendig, sich bei beiden genannten Sparvorschl\u00e4gen nicht auseinanderdividieren zu lassen und f\u00fcr beide zu k\u00e4mpfen. \u201eWir brauchen jetzt eine schnelle und zielgerichtete Antwort. Deswegen pr\u00fcfen wir \u2013 zusammen mit unseren Partnern und Verb\u00e4nde-Netzwerk \u2013 die Umsetzung einer branchen\u00fcbergreifenden und bundesweiten Kampagne mit dem Ziel, dass beide Vorschl\u00e4ge nicht umgesetzt werden und uns eine anstrengende H\u00e4ngepartie bei der Budgetplanung unserer Unternehmen f\u00fcr 2025 erspart bleibt, da der Bundeshaushalt 2025 erst Ende des Jahres verabschiedet wird\u201c, erkl\u00e4rt der fr\u00fchere Politiker.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sparpl\u00e4ne des Finanzministeriums beinhalten massiven Sprengstoff \u2013 Schnelle und professionelle Antwort notwendig \u2013 DZG pr\u00fcft branchen\u00fcbergreifende Kampagne Das Bundesfinanzministerium hat in der vergangenen Woche eine interne Liste mit \u00fcber 20 Vorschl\u00e4gen zum Abbau von \u201eSubventionen&#8220; in H\u00f6he von neun Milliarden Euro vorgelegt, \u00fcber die mehrere Medien berichtet haben. 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