{"id":5242,"date":"2023-07-20T12:00:00","date_gmt":"2023-07-20T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/?p=5242"},"modified":"2023-07-20T12:00:00","modified_gmt":"2023-07-20T10:00:00","slug":"studie-outboundtourismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2023\/07\/20\/studie-outboundtourismus\/","title":{"rendered":"Starke Argumente f\u00fcrs Reisen: asr und DZG pr\u00e4sentieren umfangreiche Meta-Studie zur enormen globalen Bedeutung des Tourismus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles andere als unbedeutend: In einer umfangreichen Meta-Studie unterstreichen der asr \u2013 Allianz selbst\u00e4ndiger Reiseunternehmen e.V. und die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG)die enorme Bedeutung des Outbound-Tourismus f\u00fcr die globale Wertsch\u00f6pfung. Als \u201eReiseweltmeister\u201c kommt Deutschland dabei eine besonders wichtige Rolle zu. Mit der Untersuchung liefern asr und DZG viele starke Argumente f\u00fcr (Fern-)Reisen, auch angesichts einer zunehmend kritischen Betrachtung durch Gesellschaft und Politik. Studienautor ist Tourismus-Experte Prof. Dr. Alexander Dingeldey von der Dualen Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg (DHBW).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Macher der Studie f\u00fchren zum Beispiel aus, dass die Politik vor allem Inlands- und Inbound-Tourismus im Fokus habe, w\u00e4hrend dem Outbound-Tourismus vielfach mit Kritik begegnet w\u00fcrde \u2013 unter anderem in puncto Umwelt. Tats\u00e4chlich trage der Sektor jedoch \u201enur\u201c rund acht Prozent zu den weltweiten Emissionen bei, w\u00e4hrend er gleichzeitig beinahe elf Prozent Anteil an der global wirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung habe. <em>\u201eDie Politik verkennt oft die \u00fcberaus positiven Aspekte des Outbound-Tourismus\u201c,<\/em> kommentiert asr-Pr\u00e4sidentin Anke Budde. <em>\u201eDabei hat doch nicht zuletzt die Pandemie gezeigt, wie schmerzhaft das Ausbleiben internationaler G\u00e4ste die Urlaubsl\u00e4nder getroffen hat \u2013 wirtschaftlich, gesellschaftlich und sozial.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So trage die Tourismus-Branche erheblich zur \u00f6konomischen Stabilit\u00e4t im Ausland bei, bef\u00f6rdere V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und helfe sogar, Fl\u00fcchtlingsbewegungen zu reduzieren. Allein deutsche Reisende w\u00fcrden rund 80 Milliarden Euro pro Jahr im Ausland ausgeben. Insbesondere \u00e4rmere Staaten w\u00fcrden davon massiv profitieren. <em>\u201eSelbst in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sind die Einnahmen aus dem internationalen Fremdenverkehr alles andere als eine Nebeneinkunft, so etwa in Kroatien oder im benachbarten \u00d6sterreich\u201c<\/em>, so DZG-Vorstandssprecher Dr. Marcel Klinge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus habe der Outbound-Tourismus, der von Deutschland ausgeht, noch wesentlich mehr positive Auswirkungen \u2013 so etwa beim Naturschutz in Form von Nationalparks oder dem Erhalt der Tierwelt, so Klinge weiter. <em>\u201eWer die Attraktivit\u00e4t von Flora und Fauna und deren Anziehungskraft auf G\u00e4ste erkennt, wird sicher einmal mehr \u00fcberlegen, ob er deren Zerst\u00f6rung riskiert\u201c<\/em>, erg\u00e4nzt Prof. Dr. Alexander Dingeldey. <em>\u201eWir sehen das beispielsweise in Afrika, wo der Safari-Tourismus deutlich Anteil daran hat, Wilderei zu bek\u00e4mpfen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klar sei bei allen positiven Effekten laut Studie auch: Um nachhaltig zu sein, m\u00fcsse die Branche weiterhin ihre Hausaufgaben machen, wenngleich hier schon viel im Positiven passiert sei. Gro\u00dfe Bedeutung komme etwa einer soliden Auslastungssteuerung zu. So sinke der Fu\u00dfabdruck eines Passagierfluges automatisch mit steigender Auslastung. Hier seien die Airlines von Tag zu Tag \u201eerfolgreicher\u201c unterwegs. <em>\u201eDie Zeiten halbvoller Fl\u00fcge sind l\u00e4ngst vorbei\u201c<\/em>, so Dingeldey. <em>\u201eDar\u00fcber hinaus streben die Airlines schon allein aus Kostengr\u00fcnden einem geringen Kerosinverbrauch an. Die Industrie verzeichnet ebenfalls erhebliche Fortschritte beim Thema E-Fuels. Es ist daher keine Frage mehr ob, sondern nur wie schnell nachhaltiges Fliegen kommt. Die politischen Rahmenbedingungen daf\u00fcr m\u00fcssen jedoch angemessen sein.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Essenziell sei auch, welcher Anteil der Wertsch\u00f6pfung durch den Tourismus im jeweiligen Zielgebiet bleibt. Als positives Beispiel dient der Meta-Studie etwa ein Robinson Club in der T\u00fcrkei, dessen Mitarbeitende gr\u00f6\u00dftenteils aus der unmittelbaren Umgebung stammen und der seine Lebensmittel und Getr\u00e4nke \u00fcberwiegend aus dem direkten Umfeld bezieht. <em>\u201eJe mehr von jedem Euro im jeweiligen Urlaubsland bleibt, desto sozialer und nachhaltiger pr\u00e4sentiert sich eine Reiseform\u201c<\/em>, so Budde. <em>\u201eIn den vergangenen Jahren ist das Bewusstsein f\u00fcr Regionalit\u00e4t auf allen Ebenen weiter gestiegen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den genannten Effekten des Auslandstourismus auf die Zielgebiete f\u00fchrt die Studie noch viele weitere positiven Auswirkungen aus \u2013 darunter etwa die Rolle der Branche als Innovationstreiber im Bereich Technologie. Gleichzeitig formuliert sie Forderungen an die Industrie wie etwa eine faire Preisgestaltung. Nicht zuletzt liefert sie spannendes Kartenmaterial geo-wirtschaftlicher Verteilung und analysiert die Auswirkungen finanzieller Herausforderungen auf das Reiseverhalten der Deutschen wie etwa Inflation oder steigende Heizkosten. Die Meta-Studie in voller L\u00e4nge senden wir Ihnen gerne \u00fcber folgendes Formular zu:<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Studien-Download:<\/strong><\/p>\n\n\n<p>[formidable id=39]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>\u00dcber <\/strong><\/em><em><strong>den <\/strong><\/em><em><strong>asr:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Allianz selbst\u00e4ndiger Reiseunternehmen <\/em>(<a href=\"https:\/\/asr-berlin.de\/\">https:\/\/asr-berlin.de<\/a>)<em> vertritt als strikt unabh\u00e4ngiger Bundesverband die Interessen von mittelst\u00e4ndischen Reiseb\u00fcros und Reiseveranstaltern. Ziel des Verbands ist, eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Vielfalt von Reisemittlern und Reiseveranstaltern auf dem Markt zu erhalten. Die Bandbreite von Ums\u00e4tzen und Besch\u00e4ftigungszahlen der inhabergepr\u00e4gten, von gro\u00dfen Reisekonzernen unabh\u00e4ngigen Mitgliedsunternehmen variiert. Neben den j\u00e4hrlichen Mitgliederversammlungen veranstaltet der asr Tagungen und Seminare zu aktuellen Themen und arbeitet an branchenrelevanten Projekten. Unterst\u00fctzt wird der asr Bundesverband e.V. von au\u00dferordentlichen und f\u00f6rdernden Mitgliedern aus der Tourismusbranche.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles andere als unbedeutend: In einer umfangreichen Meta-Studie unterstreichen der asr \u2013 Allianz selbst\u00e4ndiger Reiseunternehmen e.V. und die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG)die enorme Bedeutung des Outbound-Tourismus f\u00fcr die globale Wertsch\u00f6pfung. 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