{"id":14270,"date":"2026-03-30T12:00:57","date_gmt":"2026-03-30T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/?p=14270"},"modified":"2026-03-30T12:17:28","modified_gmt":"2026-03-30T10:17:28","slug":"energiekrise-trifft-kaufkraft-dzg-fordert-gegenmassnahmen-fuer-gastwelt-sowie-staerkung-des-binnenkonsums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2026\/03\/30\/energiekrise-trifft-kaufkraft-dzg-fordert-gegenmassnahmen-fuer-gastwelt-sowie-staerkung-des-binnenkonsums\/","title":{"rendered":"Energiekrise trifft Kaufkraft: DZG fordert Gegenma\u00dfnahmen f\u00fcr Gastwelt sowie St\u00e4rkung des Binnenkonsums"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Thinktank schl\u00e4gt \u201eneue\u201c Inflationsausgleichspr\u00e4mie zur Stimulierung der Kaufkraft vor.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) warnt vor einer gef\u00e4hrlichen Wechselwirkung aus steigenden Energiepreisen und sinkender Binnennachfrage infolge der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten. W\u00e4hrend Gas-, Strom- und Lebensmittelpreise deutlich anziehen, ger\u00e4t die Nachfrage nach Leistungen der Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice &amp; Freizeit) zunehmend unter Druck. Die Denkfabrik spricht von einer \u201edoppelten Belastung\u201c, die sich zu einer strukturellen Herausforderung f\u00fcr den Standort entwickeln k\u00f6nne. \u201eDie Energiekrise trifft die Gastwelt nicht einmal, sondern dreifach: \u00fcber allgemein steigende Kosten, \u00fcber die Verteuerung der Lieferketten und \u00fcber die Kaufkraft der G\u00e4ste\u201c, sagt DZG-Vorstandschef Dr. Marcel Klinge. Wenn Preise f\u00fcr Energie und Lebensmittel weiter stiegen, werde erwartbar zuerst bei Restaurantbesuchen, bei Freizeit und Reisen ins In- und Ausland gespart.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Immer h\u00f6here Energiepreise wirken dabei als Multiplikator entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 von der Lebensmittelproduktion \u00fcber Logistik bis hin zu Betriebskosten in Hotels, Bars, Gastronomie und Freizeitbetrieben. Gerade energieintensive Bereiche wie K\u00fcchenbetrieb, K\u00fchlung, W\u00e4scherei, Wellness- und Spa-Angebote oder Schwimmb\u00e4der sind unmittelbar betroffen. Gleichzeitig f\u00fchren Inflation und allgemeine Unsicherheit zu einer sp\u00fcrbaren Konsumzur\u00fcckhaltung. F\u00fcr die Gastwelt entsteht damit eine doppelte Belastung aus Kosten- und Nachfrageeffekten. Hinzu kommt eine strukturelle Besonderheit des Wirtschaftssektors: Gastwelt-Leistungen geh\u00f6ren zu den ersten Ausgaben, auf die Verbraucher in unsicheren Zeiten verzichten. Gleichzeitig sind viele Betriebe stark personal- und standortgebunden und k\u00f6nnen Kostensteigerungen nur begrenzt kompensieren. Das erh\u00f6ht die Anf\u00e4lligkeit gegen\u00fcber externen Schocks erheblich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Bundespolitik muss jetzt aktiv gegensteuern<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor diesem Hintergrund fordert die Denkfabrik ein schnelles Ma\u00dfnahmenpaket, das sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite stabilisiert. Neben einer dauerhaften Senkung der Stromsteuer auf das europ\u00e4ische Mindestniveau f\u00fcr alle Unternehmen und einem Belastungsmoratorium f\u00fcr zus\u00e4tzliche Abgaben und Regulierung spricht sich die Denkfabrik ausdr\u00fccklich f\u00fcr Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des Binnenkonsums aus. \u201eWer die Wirtschaft stabilisieren will, muss auch die Nachfrage stabilisieren\u201c, so Klinge. \u201eEine neue Inflationsausgleichspr\u00e4mie etwa k\u00f6nnte helfen, Kaufkraft zu sichern und gezielt dort zu wirken, wo Konsum entsteht, zum Beispiel in Gastronomie, Hotelerie, Tourismus und Freizeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gleichzeitig betont die DZG, dass die aktuelle Entwicklung nicht als kurzfristiger Preisschock untersch\u00e4tzt werden d\u00fcrfe. Erfahrungen aus fr\u00fcheren Krisen zeigten, dass sich Energiepreise h\u00e4ufig auf einem dauerhaft h\u00f6heren Niveau einpendeln. Umso wichtiger sei es, Unternehmen vor extremer Volatilit\u00e4t zu sch\u00fctzen und Investitionen in Effizienz und Unabh\u00e4ngigkeit zu erm\u00f6glichen. \u201eEnergiepolitik ist l\u00e4ngst Standortpolitik, das sehen wir gerade sehr deutlich. Je l\u00e4nger der Krieg im Nahen Osten dauert, desto sp\u00fcrbarer werden die Auswirkungen bis auf den Teller im Lokal\u201c, erkl\u00e4rt der ehemalige Bundestagsabgeordnete. \u201eWenn wir die Gastwelt als Wertsch\u00f6pfungsfaktor erhalten wollen, m\u00fcssen wir sowohl die Kostenbasis der Unternehmen stabilisieren als auch die Nachfrage st\u00e4rken. Beides geh\u00f6rt zusammen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ohne Gegenma\u00dfnahmen drohen Arbeitsplatzverluste<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Denkfabrik warnt, dass ohne gezielte Gegenma\u00dfnahmen ein weiterer R\u00fcckgang von Angebot, Besch\u00e4ftigung und regionaler Wertsch\u00f6pfung drohe. Die Gastwelt sei mit rund sechs Millionen Besch\u00e4ftigten nicht nur ein zentraler Arbeitgeber, sondern auch ein entscheidender Faktor f\u00fcr wirtschaftliche Dynamik und gesellschaftliches Leben in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Bildunterschrift:<\/u><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">DZG-Vorstandssprecher Dr. Marcel Klinge warnt angesichts der Energiekrise vor einer doppelten Belastung aus steigenden Kosten und sinkender Nachfrage. Bild: DZG. <\/span><u style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/u><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thinktank schl\u00e4gt \u201eneue\u201c Inflationsausgleichspr\u00e4mie zur Stimulierung der Kaufkraft vor. Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) warnt vor einer gef\u00e4hrlichen Wechselwirkung aus steigenden Energiepreisen und sinkender Binnennachfrage infolge der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten. 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