{"id":14257,"date":"2026-03-12T09:00:09","date_gmt":"2026-03-12T08:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/?p=14257"},"modified":"2026-03-12T10:18:27","modified_gmt":"2026-03-12T09:18:27","slug":"dzg-warnt-vor-neuem-energiepreisschock-schutz-fuer-energieintensive-gastwelt-betriebe-notwendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2026\/03\/12\/dzg-warnt-vor-neuem-energiepreisschock-schutz-fuer-energieintensive-gastwelt-betriebe-notwendig\/","title":{"rendered":"DZG warnt vor neuem Energiepreisschock: Schutz f\u00fcr energieintensive Gastwelt-Betriebe notwendig"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Denkfabrik fordert kurzfristige Entlastung und Belastungsmoratorium f\u00fcr systemrelevante Gastwelt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Angesichts aktuell der stark gestiegenen Energiepreise infolge der milit\u00e4rischen Eskalation im Nahen Osten warnt die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) vor erheblichen wirtschaftlichen Belastungen f\u00fcr energieintensive Betriebe der Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice &amp; Freizeit). F\u00fcr viele Unternehmen zeichnet sich damit der zweite gro\u00dfe Energiepreisschock innerhalb weniger Jahre ab. Seit Beginn der Krise Ende Februar haben sich die europ\u00e4ischen Gaspreise deutlich erh\u00f6ht und zeitweise rund 56 Euro pro Megawattstunde erreicht. Parallel dazu sind die Strompreise an den B\u00f6rsen \u2013 auch aufgrund der engen Kopplung an den Gasmarkt \u2013 auf neue Rekordh\u00f6hen gestiegen. Der internationale \u00d6lpreis hat sich zeitweise von rund 65 auf \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel erh\u00f6ht. Besonders Hotels, Thermen, Schwimmb\u00e4der und Freizeitbetriebe sehen sich dadurch erneut mit massiv steigenden Energie- und Betriebskosten konfrontiert. Die Denkfabrik fordert deshalb kurzfristige wirtschaftspolitische Entlastungen sowie ein Belastungsmoratorium f\u00fcr systemrelevante Dienstleistungsbranchen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eViele Betriebe erleben gerade ein D\u00e9j\u00e0-vu der Energiekrise von 2022. Energieintensive Hotels oder Freizeitbetriebe k\u00f6nnen ihre Kosten kaum kalkulieren, w\u00e4hrend gleichzeitig die Konsumlaune der G\u00e4ste ohnehin schon unter der allgemeinen Situation leidet\u201c, sagt DZG-Vorstandschef Dr. Marcel Klinge. \u201eUnsere Gastwelt-Unternehmen brauchen Schutz vor extremen Energiepreisschwankungen. Preisstabilit\u00e4t ist eine zentrale Voraussetzung f\u00fcr Investitionen und f\u00fcr den Bestand der Unternehmen, die gerade in der Krise auch eine wichtige soziale Rolle haben.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die aktuelle Preisentwicklung trifft eine Branche, die bereits stark unter Kostensteigerungen leidet. Energie geh\u00f6rt in vielen Betrieben zu den gr\u00f6\u00dften Kostenbl\u00f6cken. Hotels mit Wellness-, Spa- oder Poolanlagen, Thermen sowie kommunale und private Schwimmb\u00e4der ben\u00f6tigen gro\u00dfe Mengen an W\u00e4rme und Strom f\u00fcr Heizung, Warmwasser, L\u00fcftung und technische Anlagen. Gleichzeitig erschwert die hohe Volatilit\u00e4t der Energiem\u00e4rkte die Kalkulation f\u00fcr die bevorstehende Sommersaison erheblich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Stromsteuersenkung f\u00fcr alle Unternehmen muss jetzt kommen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor diesem Hintergrund fordert die Denkfabrik kurzfristige Ma\u00dfnahmen zur Stabilisierung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Branche. Dazu geh\u00f6ren insbesondere eine dauerhafte Senkung der Stromsteuer auf das europ\u00e4ische Mindestniveau, eine gezielte Entlastung energieintensiver Dienstleistungsbetriebe sowie mehr Planungssicherheit bei Energieabgaben und Netzentgelten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Denkfabrik warnt zudem davor, alleine auf eine schnelle R\u00fcckkehr zu deutlich niedrigeren Energiepreisen zu setzen. Zwar k\u00f6nnte ein Waffenstillstand kurzfristig spekulative Risikoaufschl\u00e4ge an den Energiem\u00e4rkten reduzieren. Analysen des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) gehen jedoch davon aus, dass sich die Preise nach geopolitischen Krisen h\u00e4ufig auf einem h\u00f6heren Niveau stabilisieren. Selbst bei einem schnellen Kriegsende k\u00f6nnten besch\u00e4digte Infrastruktur, eingeschr\u00e4nkte F\u00f6rderkapazit\u00e4ten oder Risiken f\u00fcr wichtige Transportwege wie die Stra\u00dfe von Hormus die Lieferketten noch \u00fcber Monate beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus Sicht der DZG muss die aktuelle Energiekrise deshalb auch als Anlass genutzt werden, die strukturelle Resilienz des Wirtschaftsektors zu st\u00e4rken. \u201eGemeinsame Energiesicherheit ist ein wirtschaftspolitisches Projekt\u201c, so Klinge. Energieintensive Betriebe der Gastwelt m\u00fcssten daher jetzt gezielt dabei unterst\u00fctzt werden, ihre energetischen Abh\u00e4ngigkeiten zu reduzieren und in effizientere und nachhaltigere L\u00f6sungen zu investieren, betont der ehemalige Bundestagsabgeordnete.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Bildunterschrift: <\/strong>DZG-Vorstandsvorsitzender Dr. Marcel Klinge sieht energieintensive Betriebe der Gastwelt durch die aktuellen Energiepreissteigerungen stark unter Druck. Bild. DZG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denkfabrik fordert kurzfristige Entlastung und Belastungsmoratorium f\u00fcr systemrelevante Gastwelt Angesichts aktuell der stark gestiegenen Energiepreise infolge der milit\u00e4rischen Eskalation im Nahen Osten warnt die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) vor erheblichen wirtschaftlichen Belastungen f\u00fcr energieintensive Betriebe der Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice &amp; Freizeit). 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