{"id":14238,"date":"2026-02-05T10:00:20","date_gmt":"2026-02-05T09:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/?p=14238"},"modified":"2026-02-05T15:51:18","modified_gmt":"2026-02-05T14:51:18","slug":"dzg-warnt-nach-revo-insolvenz-stabilisierung-der-gastwelt-muss-in-berlin-politische-prioritaet-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2026\/02\/05\/dzg-warnt-nach-revo-insolvenz-stabilisierung-der-gastwelt-muss-in-berlin-politische-prioritaet-haben\/","title":{"rendered":"DZG warnt nach REVO-Insolvenz: Stabilisierung der Gastwelt muss in Berlin politische Priorit\u00e4t haben!"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Amiri\/Iserlohe wenden sich mit Brandbrief an Spitzenpolitik \u2013 Thinktank macht Entlastungsvorschl\u00e4ge<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Nach der Insolvenz der REVO-Hotelgruppe hat sich die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) in einem Schreiben an Spitzenpolitiker aus Bund und L\u00e4ndern gewandt. Die Organisation fordert, die wirtschaftliche Stabilisierung der Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice &amp; Freizeit) im Jahr 2026 zur politischen Priorit\u00e4t zu machen. Die Insolvenz von \u00fcber 140 Gesellschaften mit mehr als 10.000 bedrohten Arbeitspl\u00e4tzen (direkt\/indirekt) wertet die DZG als schmerzhaften Weckruf \u2013 nicht nur f\u00fcr die Gastwelt selbst, sondern f\u00fcr die Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik insgesamt. Die Denkfabrik macht der Politik konkrete Vorschl\u00e4ge zur Kostenreduzierung, etwa das Vorziehen der bereits beschlossenen Senkung der K\u00f6rperschaftsteuer auf 2026\/2027, eine Deckelung der Sozialversicherungsbeitragss\u00e4tze und das Einfrieren des CO<\/strong><strong>\u2082<\/strong><strong>-Preises bis 2030 vor. Auch Ma\u00dfnahmen zur Umsatzsteuergung, Mitarbeiterunterst\u00fctzung und -gewinnung finden sich im Brandbrief der Branchenvertreter.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDer Fall REVO steht exemplarisch f\u00fcr die strukturelle \u00dcberlastung eines personal- und kostenintensiven Sektors, dessen wirtschaftliche Puffer vielfach aufgebraucht sind\u201c, erkl\u00e4rt Dirk Iserlohe, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Denkfabrik. \u201eIn einer solchen Situation wirken zus\u00e4tzliche Kosten und neue Abgaben schnell existenzbedrohend. Ein Belastungsmoratorium ist deshalb kein politischer Stillstand, sondern ein notwendiges Instrument zur Stabilisierung und Resilienzst\u00e4rkung.\u201c Homeira Amiri, DZG-Aufsichtsratsvorsitzende, erg\u00e4nzt: \u201eDie Gastwelt ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist sozialer Raum, Arbeitgeber und Standortanker. Wer gesellschaftliche und regionale Stabilit\u00e4t sichern will, muss der Gastwelt jetzt Verl\u00e4sslichkeit geben.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In ihrem Schreiben macht die Denkfabrik deutlich, dass Insolvenzen wie im Fall REVO weitreichende Folgewirkungen entfalten. Betroffen seien nicht nur Unternehmen und Besch\u00e4ftigte, sondern auch Zulieferer, Immobilieneigent\u00fcmer, Finanzierungsstrukturen und \u00f6ffentliche Haushalte \u2013 etwa durch Steuerausf\u00e4lle und steigende Ausgaben f\u00fcr Insolvenzgeld. Zwar w\u00fcrdigt die DZG ausdr\u00fccklich die beschlossene Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen ab 2026 als wichtigen politischen Entlastungsschritt. Zugleich warnt sie jedoch davor, diesen Effekt durch neue Belastungen, steigende Sozialabgaben oder zus\u00e4tzliche Regulierung zu neutralisieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus Sicht der Denkfabrik braucht es daher ein breit angelegtes Belastungsmoratorium, das gezielt auf Kostenreduzierung und Liquidit\u00e4tssicherung abzielt. Dazu z\u00e4hlen unter anderem das Vorziehen bereits beschlossener steuerlicher Entlastungen, ein Stopp zus\u00e4tzlicher kommunaler Abgaben wie City- oder Verpackungssteuern, eine Deckelung bei den Sozialabgaben sowie das Einfrieren weiterer Kostensteigerungen, etwa beim CO\u2082-Preis oder den Stromkosten. \u201eStabilisierung bedeutet nicht Reformverzicht\u201c, betont Dirk Iserlohe. \u201eSie schafft den notwendigen zeitlichen Spielraum, um Besch\u00e4ftigung zu sichern, Investitionen wieder zu erm\u00f6glichen und wirtschaftliche Substanz zu erhalten.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Bildunterschrift:<\/u><br \/>\nDie DZG-Spitzen Dirk Iserlohe und Homeira Amiri fordern nach der REVO-Insolvenz politische Stabilisierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die Gastwelt. Fotos: DZG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amiri\/Iserlohe wenden sich mit Brandbrief an Spitzenpolitik \u2013 Thinktank macht Entlastungsvorschl\u00e4ge Nach der Insolvenz der REVO-Hotelgruppe hat sich die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) in einem Schreiben an Spitzenpolitiker aus Bund und L\u00e4ndern gewandt. Die Organisation fordert, die wirtschaftliche Stabilisierung der Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice &amp; Freizeit) im Jahr 2026 zur politischen Priorit\u00e4t zu machen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":14240,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[17,9],"tags":[],"class_list":["post-14238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-presse"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14238"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14241,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14238\/revisions\/14241"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}