{"id":14206,"date":"2025-12-17T12:00:54","date_gmt":"2025-12-17T11:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/?p=14206"},"modified":"2026-01-08T15:37:59","modified_gmt":"2026-01-08T14:37:59","slug":"7-prozent-auf-speisen-foederaler-verteilungskonflikt-darf-zukunft-der-gastwelt-nicht-gefaehrden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2025\/12\/17\/7-prozent-auf-speisen-foederaler-verteilungskonflikt-darf-zukunft-der-gastwelt-nicht-gefaehrden\/","title":{"rendered":"7 Prozent auf Speisen: F\u00f6deraler Verteilungskonflikt darf Zukunft der Gastwelt nicht gef\u00e4hrden!"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Denkfabrik appelliert an die L\u00e4nder, steuerliche Entlastungen am Freitag im Bundesrat zu erm\u00f6glichen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vor der entscheidenden Sitzung des Bundesrates an diesem Freitag ruft die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) die L\u00e4nder dazu auf, die vom Bundestag bereits beschlossene steuerliche Entlastung f\u00fcr Speisen in der Gastronomie voll mitzutragen. Die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe sei weiter angespannt, betont die DZG \u2013 insbesondere durch steigende Energiepreise, hohe Lohnkosten und r\u00fcckl\u00e4ufigen Konsum. <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Absenkung auf 7\u202f Prozent ist keine Bevorzugung, sondern eine wirtschaftlich notwendige Ma\u00dfnahme zur Sicherung von Betrieben und Arbeitspl\u00e4tzen\u201c, erkl\u00e4rt Dirk Iserlohe, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der DZG und CEO der Honestis AG (Dorint Hotels). \u201eWenn wir verhindern wollen, dass weitere Innenst\u00e4dte ver\u00f6den und wertvolle touristische Strukturen verloren gehen, m\u00fcssen Bund und L\u00e4nder jetzt gemeinsam Verantwortung \u00fcbernehmen. Wir appellieren an die L\u00e4nder, am Freitag den Weg f\u00fcr eine Anpassung freizumachen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit Sorge beobachtet die DZG die Debatte \u00fcber haushaltstechnische Verteilungsfragen zwischen Bund, L\u00e4ndern und Kommunen, die die Zustimmung zum Steuer\u00e4nderungsgesetz teilweise in Frage stellen. Der K\u00f6lner Unternehmer Iserlohe mahnt: \u201eWer Entlastungen aus rein fiskalischen Gr\u00fcnden blockiert, riskiert nicht nur Existenzen, sondern auch Folgekosten \u2013 etwa durch Leerstand, Sozialausgaben und den Verlust regionaler Attraktivit\u00e4t. Die L\u00e4nder m\u00fcssen erkennen, dass eine starke Gastwelt auch in ihrem Interesse liegt. Ein Unterlassen w\u00e4re unter dem Strich auch f\u00fcr die L\u00e4nder und die Kommunen deutlich teurer.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die DZG schl\u00e4gt erneut vor, die aktuellen Herausforderungen zum Anlass zu nehmen, einen Standort-Gipfel mit Bund, L\u00e4ndern und kommunalen Spitzenverb\u00e4nden einzuberufen. Ziel: eine gemeinsame Verst\u00e4ndigung \u00fcber verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen, faire Lastenverteilung und Ma\u00dfnahmen zur Zukunftssicherung der Gastwelt als besch\u00e4ftigungsstarke und standortpr\u00e4gende Branche. \u201eDie Gastwelt ist ein entscheidender Stabilit\u00e4tsfaktor \u2013 wirtschaftlich wie gesellschaftlich\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Marcel Klinge, Vorstandsvorsitzender der DZG. \u201eWas sie jetzt braucht, ist keine unn\u00f6tig verl\u00e4ngerte Debatte, sondern ein starkes, gemeinsames Signal von Bund und L\u00e4ndern. Der Bund hat bereits vorgelegt, jetzt muss am Freitag der zweite Schritt folgen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Bildtext:<\/u><br \/>\nWerben f\u00fcr die Zustimmung des Bundesrates zu den dringend ben\u00f6tigten sieben Prozent auf Speisen: Dr. Marcel Klinge und Dirk Iserlohe (rechts). Bild: DZG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denkfabrik appelliert an die L\u00e4nder, steuerliche Entlastungen am Freitag im Bundesrat zu erm\u00f6glichen Vor der entscheidenden Sitzung des Bundesrates an diesem Freitag ruft die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) die L\u00e4nder dazu auf, die vom Bundestag bereits beschlossene steuerliche Entlastung f\u00fcr Speisen in der Gastronomie voll mitzutragen. 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