{"id":14201,"date":"2025-12-09T12:00:33","date_gmt":"2025-12-09T11:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/?p=14201"},"modified":"2025-12-09T13:45:49","modified_gmt":"2025-12-09T12:45:49","slug":"dzg-zu-neuer-insolvenz-analyse-lage-spitzt-sich-zu-steuerentlastung-jetzt-entscheidend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2025\/12\/09\/dzg-zu-neuer-insolvenz-analyse-lage-spitzt-sich-zu-steuerentlastung-jetzt-entscheidend\/","title":{"rendered":"DZG zu neuer Insolvenz-Analyse: Lage spitzt sich zu \u2013 Steuerentlastung jetzt entscheidend"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die gestern von Creditreform ver\u00f6ffentlichte Insolvenz-Analyse zeigt eine deutliche Versch\u00e4rfung der wirtschaftlichen Lage. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreicht 2025 den h\u00f6chsten Stand seit \u00fcber zehn Jahren. Besonders betroffen ist der Dienstleistungssektor \u2013 und damit ein gro\u00dfer Teil der Gastwelt. Vor diesem Hintergrund mahnt die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG), dass das Steuer\u00e4nderungsgesetz mit der Wiedereinf\u00fchrung des erm\u00e4\u00dfigten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent auf Speisen im Bundesrat unver\u00e4ndert beschlossen werden muss. <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach Angaben von Creditreform meldeten 2025 rund 23.900 Unternehmen Insolvenz an \u2013 ein Anstieg um 8,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die Entwicklung trifft vor allem kleine und mittlere Betriebe, die bereits durch hohe Energiepreise, gestiegene Kosten und den Fachkr\u00e4ftemangel belastet waren. Viele davon geh\u00f6ren zur Gastwelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Insolvenzzahlen sind ein Alarmzeichen\u201c, sagt DZG-Vorstandssprecher Dr. Marcel Klinge. \u201eF\u00fcr viele Betriebe unseres Dienstleistungssektors ist der anhaltende Kosten- und Preisdruck eine ernsthafte Bedrohung. Umso wichtiger ist die vom Bundestag bereits beschlossene Entlastung durch die sieben Prozent, die jetzt noch den Bundesrat passieren muss: Sie schafft den dringend ben\u00f6tigten Spielraum, um Betriebe, Besch\u00e4ftigung und regionale Strukturen zu sichern.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bleibt die Entlastung aus, geraten weitere Unternehmen in Gefahr. Planungssicherheit sei jetzt entscheidend \u2013 f\u00fcr Besch\u00e4ftigte, Zulieferer und Investoren. Strukturschwache und l\u00e4ndliche Regionen seien besonders angewiesen auf funktionierende Gastronomie- und \u00dcbernachtungsbetriebe, die dort soziale und wirtschaftliche Infrastruktur sichern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWir brauchen jetzt ein klares Signal der Verl\u00e4sslichkeit\u201c, so Klinge weiter. \u201eDie sieben Prozent sind wirtschaftliche Vernunft. Sie sch\u00fctzen Unternehmen, Arbeitspl\u00e4tze und jene Orte, an denen Menschen zusammenkommen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die DZG setzt darauf, dass die Mitglieder des Bundesrates dem Gesetz in der vorliegenden Form zustimmen und damit einer weiteren Insolvenzwelle in der Gastwelt entgegenwirken. \u201eWer jetzt nur auf kurzfristige Haushaltseffekte schaut, \u00fcbersieht den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch jede verlorene K\u00fcche, jedes geschlossene Dorfgasthaus und jedes stillgelegte Hotel entsteht\u201c, sagt Klinge. \u201eEs geht um Verantwortung f\u00fcr Betriebe, Besch\u00e4ftigte und Regionen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gestern von Creditreform ver\u00f6ffentlichte Insolvenz-Analyse zeigt eine deutliche Versch\u00e4rfung der wirtschaftlichen Lage. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreicht 2025 den h\u00f6chsten Stand seit \u00fcber zehn Jahren. 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