{"id":13610,"date":"2025-10-29T09:00:02","date_gmt":"2025-10-29T08:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/?p=13610"},"modified":"2025-11-12T10:34:00","modified_gmt":"2025-11-12T09:34:00","slug":"denkfabrik-fordert-wende-in-der-stadtbild-debatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2025\/10\/29\/denkfabrik-fordert-wende-in-der-stadtbild-debatte\/","title":{"rendered":"Denkfabrik fordert Wende in der Stadtbild-Debatte"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">DZG-Sprecher Klinge: Gastwelt ist Schl\u00fcssel f\u00fcr lebendige Innenst\u00e4dte<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) ruft zu einer Neuausrichtung der Stadtbild-Debatte auf. Statt \u00fcber das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild und die Menschen in Innenst\u00e4dten zu diskutieren, m\u00fcsse die Politik den Blick auf Nutzung, Aufenthaltsqualit\u00e4t und wirtschaftliche Impulse richten \u2013 und wie diese gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnten. Die Gastwelt \u2013 also Gastronomie, Hotellerie, Tourismus, Freizeit- und Kulturwirtschaft \u2013 sei l\u00e4ngst zu einem zentralen Motor urbaner Vitalit\u00e4t geworden und verdiene eine st\u00e4rkere politische Beachtung. Hier und in der Multifunktionalit\u00e4t der Innenst\u00e4dte l\u00e4gen gro\u00dfe Potenziale.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eInnenst\u00e4dte brauchen keine neuen hitzigen Debatten, die vom Kern des Notwendigen wegf\u00fchren, sondern neue Perspektiven, die am Ende in bessere Bedingungen m\u00fcnden\u201c, sagt Dr. Marcel Klinge, Vorstandsvorsitzender der Denkfabrik. \u201eWer \u00fcber Zukunft der Zentren spricht, muss die Gastwelt als Treffpunkt, Arbeitgeber und Anker ernst nehmen; sie ist das R\u00fcckgrat lebendiger St\u00e4dte und Gemeinden.\u201c Eine Studie des IFH K\u00f6ln aus dem Fr\u00fchjahr belegt, dass bereits 40\u202fProzent der Innenstadtbesucher gastronomische Angebote als Hauptgrund ihres Aufenthalts nennen. Damit pr\u00e4gt die Gastwelt das soziale und wirtschaftliche Gesicht vieler St\u00e4dte. Doch in der politischen Stadtentwicklung werde sie bislang zu wenig ber\u00fccksichtigt, so die DZG.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In ihrem neuen Positionspapier \u201eZukunft statt Zerrbild \u2013 Die Gastwelt als Schl\u00fcssel zu lebendigen Innenst\u00e4dten\u201c formuliert die Denkfabrik vor diesem Hintergrund f\u00fcnf zentrale Forderungen: F\u00f6rderprogramme m\u00fcssten die Gastwelt als eigenst\u00e4ndigen Anker st\u00e4dtischer Infrastruktur begreifen; Steuer- und Abgabenpolitik m\u00fcsse fairere Rahmenbedingungen schaffen, um Investitionen in Qualit\u00e4t und Service zu erm\u00f6glichen; Fachkr\u00e4ftef\u00f6rderung m\u00fcsse k\u00fcnftig auch Innenstadtpolitik sein; Aufenthaltsqualit\u00e4t m\u00fcsse messbar und gezielt gef\u00f6rdert werden; und schlie\u00dflich brauche es einen neuen Dialog \u00fcber das Stadtbild von morgen \u2013 weg von Defizitdebatten, hin zu konstruktiver Zukunftspolitik.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWenn wir Vielfalt, Sicherheit und Lebensqualit\u00e4t in unseren Innenst\u00e4dten sichern wollen, m\u00fcssen wir die Gastwelt st\u00e4rken\u201c, betont Klinge. \u201eSie ist kein dekoratives Beiwerk, sondern eine systemrelevante Struktur f\u00fcr Wirtschaft, Gesellschaft und Zusammenhalt.\u201c Mit ihrem Papier will die Denkfabrik eine positive Wende in der Debatte ansto\u00dfen \u2013 hin zu einer Stadtpolitik, die Begegnung, Gemeinschaft und Lebensqualit\u00e4t als zentrale Werte einer modernen Stadtentwicklung versteht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DZG-Sprecher Klinge: Gastwelt ist Schl\u00fcssel f\u00fcr lebendige Innenst\u00e4dte Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) ruft zu einer Neuausrichtung der Stadtbild-Debatte auf. 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