{"id":12003,"date":"2025-02-24T13:00:58","date_gmt":"2025-02-24T12:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/?p=12003"},"modified":"2025-02-24T13:00:58","modified_gmt":"2025-02-24T12:00:58","slug":"dzg-gastwelt-will-schnelle-regierungsbildung-und-klare-weichenstellungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zukunft-gastwelt.de\/newsroom\/2025\/02\/24\/dzg-gastwelt-will-schnelle-regierungsbildung-und-klare-weichenstellungen\/","title":{"rendered":"DZG: Gastwelt will schnelle Regierungsbildung und klare Weichenstellungen"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong><strong><strong>Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) gratuliert der Union und ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz zum Wahlsieg und fordert eine z\u00fcgige Regierungsbildung. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten und gesellschaftlicher Spannungen brauche es nun schnelle und entschlossene Weichenstellungen. Eine Gro\u00dfe Koalition zwischen CDU und SPD k\u00f6nne Stabilit\u00e4t bringen, m\u00fcsse aber auch dringend notwendige wirtschaftspolitische Reformen ansto\u00dfen.<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Gastwelt biete das Wahlergebnis durchaus Chancen. \u201eDie Union hat sich im Wahlkampf klar zur St\u00e4rkung der Gastwelt bekannt \u2013 jetzt m\u00fcssen diesen Worten konkrete Ma\u00dfnahmen folgen\u201c, fordert Dr. Marcel Klinge, Vorstandsvorsitzender der DZG. Die Branche mit 6,2 Millionen Besch\u00e4ftigten brauche jetzt klare Perspektiven: eine Verstetigung des 7-Prozent-Mehrwertsteuersatzes f\u00fcr Speisen, einen konsequenten B\u00fcrokratieabbau, eine gezielte Fachkr\u00e4ftezuwanderung und bessere Investitionsbedingungen. \u201eDie Politik muss handeln, bevor steigende Kosten und wirtschaftliche Unsicherheit die Betriebe weiter belasten. Die Gastwelt braucht jetzt Entlastung \u2013 nicht erst in einem Jahr. Ank\u00fcndigungen aus dem Wahlkampf sollten deshalb jetzt schnell konkretes Regierungshandeln werden\u201c, so Klinge.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wahlergebnis sei aber &#8211; trotz der sehr hohen Wahlbeteiligung &#8211; auch ein Alarmsignal. Die AfD konnte stark zulegen, weil viele Menschen wirtschaftliche Perspektiven vermissen. \u201eDas ist nicht nur eine Hypothek f\u00fcr den Tourismusstandort, sondern auch nach innen. Wenn sich Unsicherheit breitmacht, w\u00e4chst die Unterst\u00fctzung f\u00fcr einfache Antworten. Doch statt populistischer Parolen braucht es echte L\u00f6sungen: Wachstum, Investitionen und sichere Arbeitspl\u00e4tze\u201c, betont Klinge. Eine stabile Regierung m\u00fcsse daher dringend Ma\u00dfnahmen ergreifen, um wirtschaftliche Dynamik zu schaffen und das Vertrauen in die Politik zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die DZG fordert deshalb eine langfristige wirtschaftspolitische Strategie mit Investitionsanreizen, steuerlichen Erleichterungen und einer modernen Arbeitsmarktpolitik. Ma\u00dfnahmen wie ein Maut-Moratorium bis 2029, eine Senkung der Stromsteuer auf den EU-Mindestwert und eine Reform der Netzentgelte seien entscheidend, um die Unternehmen der Gastwelt zu entlasten. \u201eDiese Schritte sind keine Geschenke, sondern Investitionen in den Wirtschaftsstandort Deutschland\u201c, so Klinge.<\/p>\n\n\n\n<p>Um all dies zielf\u00fchrend zu begleiten, brauche die Gastwelt eine institutionelle Verankerung in der Bundesregierung. Ein Staatsminister f\u00fcr Tourismus im Kanzleramt k\u00f6nne die Branche endlich aus dem politischen Abseits holen. \u201eEine starke Gastwelt bedeutet wirtschaftliche Stabilit\u00e4t und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer das Land wirtschaftlich und sozial zusammenhalten will, darf die Gastwelt nicht \u00fcbersehen. Der neue Kanzler k\u00f6nnte mit einer solchen Strukturentscheidung ein wichtiges Signal an die Gastwelt geben\u201c, erkl\u00e4rt Klinge. Die kommende Regierung habe jetzt die Chance, verlorenes Vertrauen zur\u00fcckzugewinnen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) gratuliert der Union und ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz zum Wahlsieg und fordert eine z\u00fcgige Regierungsbildung. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten und gesellschaftlicher Spannungen brauche es nun schnelle und entschlossene Weichenstellungen. 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